Raucherentwöhnung
Sich das Rauchen abzugewöhnen ist absolut nicht leicht; dennoch schadet es der Gesundheit, wenn man seine Lunge mit Nikotin und Teer belastet. Nicht nur die Kleidung, die Räume und die Haare riechen stets nach Rauch, auch Mundgeruch und übel riechende, manchmal sogar gelb verfärbte, Hände sind die Folge der Sucht. Vorwände, um weiter rauchen zu können, sind Argumente, wie Gewichtszunahme. Dabei muss man eigentlich nur den inneren Schweinehund überwinden, und für einige Zeit sehr konsequent sein, bis man die erste Entwöhnungsphase überwunden hat. Für die erste Zeit muss man sich allerdings darauf einstellen, dass man große Schwierigkeiten hat, den Glimmstengel aus der täglichen Gewohnheit verschwinden zu lassen.
Beschäftigungen sind nun unsagbar wichtig. Nach dem Essen und zum Kaffee war man stets den Griff zu Zigarettenschachtel, Feuerzeug und Aschenbecher gewohnt. Hier hilft nun wirklich nur Selbstbeherrschung. Auch bei abendlichen Unternehmungen hilft nur Contenance, es sei denn, man kommt mit Nikotinpflastern oder Kaugummis klar. Eine große Hilfe ist das Rauchverbot in den öffentlichen Gaststätten. Vielen Rauchern fällt es leichter, auf ihre geliebte Zigarette zu verzichten, wenn sie den Qualm nicht von anderen, die nicht aufhören wollen, einatmen müssen. Für die Abende, an denen man zuhause ist, kann man sich unterschiedlichste Beschäftigungen suchen, die die Zeit der Entwöhnung vereinfachen. Das Angebot reicht von der Gestaltung diverser Fotobücher bis hin zum Ordnen der Briefmarkensammlung, was man schon seit Jahren vor sich herschiebt.
Akupunktur und Maßnahmen aus der Bioresonanztherapie können auch bei der Raucherentwöhnung helfen, allerdings bezahlt die Krankenkasse nichts von alldem. Am besten ist es, von heute auf morgen, von einer Minute zur anderen aufzuhören, da man sich selber nur vertröstet, wenn man sich vornimmt, den Konsum von Zigaretten langsam einzudämmen. Ein klarer Schnitt ist hier bei Weitem besser. Abends die letzte Zigarette zu rauchen, und morgens einfach keine mehr anzuzünden, ist optimal, da sich der Körper bei acht Stunden Schlaf schon weitestgehend vom Genuss der letzten Zigarette entgiftet hat.
Bis man wirklich zu den Nichtrauchern gehört, werden Jahre vergehen, denn immer wieder besteht die Gefahr, dass man bei besonderer nervlicher Belastung zu einem Glimmstengel greift, und damit monatelange Quälerei aufs Spiel setzt. Hat man erst einmal wieder eine Zigarette angezündet, wird es nicht lange dauern, bis man wieder richtig süchtig ist. Man tut sich selbst, aber auch der Umwelt den größten gefallen, wenn man das Rauchen aufgibt, Jede Zigarette, die man nicht raucht, und auch durch Passivrauchen nicht an sich heran lässt, verlängert das Leben.
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