Pollenallergie

Gerade jetzt zum Frühlingsanfang quälen sich viele Menschen wieder mit einer Pollenallergie. Insgesamt reagieren circa achtzehn Prozent der Deutschen allergisch auf die Pollen von Bäumen, Gräsern und anderen Pflanzen. Reizauslöser sind die männlichen Erbgutträger, die Pollen, die von den Pflanzen meist zwischen Ende März und Mitte Juni in die Luft abgegeben werden. Diese werden durch den Wind getragen und belasten Allergiker vor allem an trockenen Tagen. Bei Allergikern lösen Pollen den so genannten Heuschnupfen aus, der sich in Form von einer laufenden Nase, häufigem Niesen, brennenden und juckenden Augen sowie einem Kratzen im Rachen zeigen kann. In schweren Fällen leider Menschen mit einer Pollenallergie außerdem an Atembeschwerden, die zu einem Asthma Bronchiale führen kann. Diese Symptome sind die Auswirkung einer überschießenden Immunreaktion auf die Pollen. Gelindert werden kann eine Pollenallergie mit einer spezifischen Immuntherapie. Dabei wird der Körper immer wieder mit den reizenden Stoffen in Form von Injektionen in Kontakt gebracht und so an den Allergieauslöser gewöhnt. Als direkte Hilfe gegen die allergische Reaktion können Augentropfen, Nasensprays und Tabletten eingenommen werden. Hilfreich ist auch ein so genannter Pollenkalender, auf dem die Blütezeiten der Allergieauslöser verzeichnet sind. Außerdem werden im Internet und auch in Tageszeiten und über Radiosender aktuelle Daten zum Pollenflug veröffentlicht. Wissenschaftler forschen engagiert an einem Impfstoff, der Menschen vor dem Entstehen von Pollenallergien schützt.

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