Mönchspfeffer Nebenwirkungen

Agnus castus oder auch Keuschlammstrauch genannt. Der Mönchspfeffer  zählt zu den Eisenkrautgewächsen und ist ein hochwirksames Pflanzenextrakt. Überwiegend kommt diese Pflanze im Mittelmeerraum und in Zentralasien vor. Die Früchte dieser Pflanze gelten zwar nicht als giftig, sie haben aber unter Umständen verschiedene Nebenwirkungen.
In der Antike wurde der Mönchspfeffer  von Nonnen und Mönchen zur Abschwächung des Geschlechtstriebes angewendet. Da die Pflanze auf die Sexualhormone wirkt, wird sie heute für die Hormonregulierung bei Frauen eingesetzt. Sie reguliert das hormonelle Gleichgewicht und stimuliert die Bildung weiblicher Hormone. Daher wird die Pflanze auch bei unerfülltem Kinderwunsch zur Zyklusregulierung eingesetzt. Die Mönchspfeffer  Nebenwirkungen sind beschränkt. Generell gilt die Pflanze als gut verträglich. In manchen Fällen kann es aber zu Komplikationen kommen. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Juckreiz, Übelkeit, Durchfall oder Magenbeschwerden. Diese Nebenwirkungen sind jedoch nicht von Dauer. Sie verschwinden sofort, sobald man das Präparat absetzt. Da der Mönchspfeffer  einen direkten Einfluss auf die Sexualhormone hat, wird er bei einer Schwangerschaft oder in der Pubertät nicht angewendet. Zudem wurde mit Tierversuchen belegt, dass der Mönchspfeffer  die Milchproduktion bei Stillenden senken kann. Die Einnahme dieses Präparates in der Stillphase wird daher nicht empfohlen. Zu den Mönchspfeffer  Nebenwirkungen zählen in ganz seltenen Fällen auch Verwirrungserscheinungen und sexuelle Unlust, wobei Letzteres wissenschaftlich nicht erwiesen ist.

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